Lass Dich fördern …

Hallo und herzlich Willkommen,

den folgenden Satz höre ich sehr oft. Vor allem von Menschen, die die Nase voll haben von ihrem Job:

„Ich würde ja gerne meinen Traum verwirklichen und mein eigenes Ding aufziehen, aber mir fehlt das Geld …“

Geld ist in der Tat ein wichtiges Thema, wenn man/frau seinen/ihren Traum vom eigenen Geschäft, der eigenen Praxis verwirklichen will. Es sind ja nicht nur die Kosten für neue Räume, Möbel, spezielle Liegen, etc. Da gibt es ja auch die laufenden Verpflichtungen: alte Kredite, Auto, Miete, usw.

Und dass das neue Unternehmen vom Start weg so gut läuft, dass alle diese Kosten gedeckt sind, ist eher fraglich. Also, lieber im alten Job bleiben, sicher ist sicher.

Hilfe aus dem Dilemma

Diese Situation kenne ich gut. Was mich aber immer wieder überrascht ist, wie wenig Menschen wissen, das es jede Menge Förderprogramme gibt, um aus genau diesem Dilemma auszusteigen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen – trotz aller Kosten und finanzieller Altlasten.

In diesem Artikel beschreibe ich ein paar dieser Programme. Ausführliche Infos habe ich in einem Video aufgenommen. Hier geht’s zum Video.

Förderbanken fördern

Da sind zu nächst die Förderbanken. Die drei wichtigsten habe ich hier aufgelistet.

1. Gründerdarlehen der Förderbank des Bundes KfW (Bank für Wiederaufbau, www.kfw.de)
> z.B. ERP Gründerkredit
Die KfW-Bank ist die Förderbank des Bundes. Wo Du wohnst spielt bei einem Antrag keine Rolle, solange es in Deutschland ist.

2. Gründerdarlehen über die Förderbanken der Bundesländer (z.B. L-Bank B-W, LfA Förderbank Bayern, Investitionsbank Berlin, NRW.Bank, etc.)
> z.B. L-Bank: Gründungsfinanzierung, Startfinanzierung 80
> z.B. Investitionsbank Berlin: Berlin Start
Diese Förderbanken fördern nur Unternehmen in ihren Bundesländern. Als Bayer eine Förderung bei der Berliner Förderbank zu beantragen ist nicht möglich.

3. Gründerdarlehen über die EU 
> z.B. Mikromezzaninfonds (www.mikromezzaninfonds-deutschland.de)
> speziell für kleine Unternehmen mit wenig Eigenkapital oder Gründungen aus Arbeitslosigkeit.

Die Voraussetzungen

– Antrag geht nur über die (Haus-)Bank (geht auch bei Arbeitslosigkeit)
– Vollständige (!) Unterlagen vor Antragstellung = Businessplan geprüft durch IHK Gründerberatung oder HWK
– Eigenkapital kann (!) erforderlich sein

Auch Arbeitslose werden gefördert

Aber auch die Agentur für Arbeit und die Jobcenter fördern ExistenzgründerInnen, die zum Beispiel aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen wollen.

Bei der Agentur für Arbeit nennt sich die Förderung „Gründerzuschuss“. Voraussetzung ist, dass Du ALG-I-EmpfängerIn bist.

Der Jobcenter nennt die Förderung „Einstiegsgeld“. Voraussetzung ist, dass Du ALG-II-EmpfängerIn bist.

Bei beiden gilt: es gibt keinen Rechtsanspruch auf Förderung. Die Höhe der Förderungen sowie weitere Anforderungen sind von Stadt zu Stadt verschieden. Hier gilt: fragen mach klug.

Fragen, fragen, fragen

Das sind nur die wichtigsten Fördermöglichkeiten, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es lohnt sich immer, mit einer Bank oder den Kammern (IHK, HWK) zu sprechen und nach Fördermöglichkeiten zu fragen.

Mehr Informationen im Video

[video_player type=“youtube“ width=“450″ height=“315″ align=“center“ margin_top=“0″ margin_bottom=“20″]aHR0cHM6Ly95b3V0dS5iZS9HV2I1LUQxMVNqVQ==[/video_player]

 

Also, verwirkliche Deinen Traum und lasse Dich dabei fördern. Es ist einfacher, als Du glaubst.

 

Liebe Grüße und bis demnächst, Dein

 

Christian Aufmkolk

P.S. Wie immer freue ich mich über Dein Feedback hier im Blog oder auf meiner Facebook-Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert